Vom Ende und der Zeit danach

Gemeinsam Ostern feiern im ersten Lockdown

Wie oft ist in der Osterzeit schon die Geschichte von der Auferstehung erzählt worden? Das Kreuz in der Kirche erinnert daran, dass Gott auf die Welt kommt und stirbt. Eigentlich eine dramatische Geschichte. Doch wir wissen ja: Er kommt wieder. Das Reich Gottes bricht an. Hallelujah!

2020 war das anders. Ab dem 22. März wurde zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus ein landesweiter Lockdown ausgerufen. Das öffentliche Leben wurde damit auf ein Minimum heruntergefahren. Die ersten Beratungen, wie es weiter geht, wurden nach Ostern angesetzt. Dadurch wurde Ostern 2020 sehr real. Denn wie es nach Ostern und der Zeit danach weitergeht, wusste zu dieser Zeit niemand.

Auch Gottesdienste wurden im Lockdown freiwillig eingestellt. Die klassische Osterliturgie war so nicht möglich. Für das Bistum Essen konzipierte ruach.jetzt eine Osterliturgie, die unter den gegebenen Umständen die Botschaft kommuniziert. Als Thema wurde #zeitdanach aufgegriffen. An Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag und Ostermontag gab es jeweils eine Aktion zu Hause, einen Videoimpuls von Bischof Franz-Josef Overbeck und zwei Texte zur eigenen Vertiefung. Alle Texte sind auch als Podcast zum Nachhören verfügbar.

Fakten

http://zeitdanach.de
Projektzeitraum: Ostern 2020
Client: Bistum Essen

Pressestimmen

Ähnliche Beiträge

  • Mein Gott* diskriminiert nicht

    Eine Initiative von Theologiestudierenden und -promovierenden Feministisch, machtkritisch, jung, engagiert für Gendergerechtigkeit – und katholisch. (Wie) geht das zusammen? Laut sein für eine diskriminierungsfreie römisch-katholische Kirche, das ist das Ziel der Initiative “Mein Gott* diskriminiert nicht. Meine Kirche schon.”. Die Theologiestudierenden und -promovierenden Claudia, Lisa und Luisa haben sich entschieden zu bleiben – im Protest….

  • |

    Scheiße stinkt auch digital

    Wieso digitale Kanäle die Kirche nicht retten und wie es trotzdem gelingt, in einer digitalisierten Gesellschaft zu kommunizieren Es gibt keinen Trend, der seit 20 Jahren die Gesellschaft so kontinuierlich prägt wie die Digitalisierung. War es in den 90er Jahren noch eine bewusste Entscheidung, im Internet zu surfen, gilt heute: Menschen gehen nicht online, sie…

  • Um.Gotteswillen

    Katholische Kirche, Social Media und Feminismus Um Gottes willen – ein weiterer Instagram-Kanal und noch ein Podcast aus der Kirchenbubble?! Um.Gotteswillen, das sind wir – Marisa und Eva. Wir arbeiten bei der katholischen Kirche und bloggen auf unseren Kanälen zu Lebens- und Glaubensfragen, vor allem aber auch zu (aktuellen) kirchenpolitischen und feministischen Themen. Dabei nicken…

  • Überraschungskirche

    Familienkirche als Event und gemeinsamer Tag. Familien sind schon seit langer Zeit ein Schwerpunkt der Pastoral. So wurden in den 80er und 90er Jahren Familiengottesdienste, Familienkirchen und Familienzentren gegründet. Trotz dieser Schwerpunktsetzung schwinden auch die Kontaktflächen zwischen kirchlichen Angeboten und Familien. Auch für Familien ist der Gottesdienst am Sonntagsmorgen nur noch selten ein Ort der…

  • |

    Glaube und Feminismus – 5 Einstiege ins Thema

    Du fragst Dich, was genau Glauben und Feminismus miteinander zu tun haben? Oder du interessierst Dich sowohl für das eine als auch für das andere und fragst Dich, wie beides zusammen kommt? So geht es einigen. Und gleichzeitig gibt es viele, die genau diese Themen ganz selbstverständlich zusammen denken. In diesem Artikel habe ich 5…

  • Tod, wo ist Dein Sieg?

    Über Sterben, Trauer und Leben ins Gespräch kommen. Es gibt wohl wenig Themen, welche so viele Menschen angehen und über die man gleichzeitig so wenig erfahren möchte, wie den Tod. Vor dieser Herausforderung stehen die meisten Gesprächsangebote rund um das Thema Sterben, Trauer und Tod. Dass diese Themen dennoch wichtig sind, weiß auch die katholische…