fails@church

In der Kirche über das Scheitern reden

Über Erfolge zu sprechen ist einfach. Denn über die Dinge, die gut laufen, berichten wir gerne. Dabei sind die Geschichten, die nicht funktionieren, fast genauso spannend. Aus den Fehlern dnderer lässt sich zuverlässig lernen – aber selbstverständlich nur, wenn man auch von den Fehlern weiß. Sonst bleibt man in den eigenen Erfahrungen stecken. Das ständige Angebot Kirche urban des katholischen Dekanats Zürich-Stadt hat sich diesem Thema angenommen und eine Abendshow entwickelt, in dem drei Redner:innen und ihre Erfahrungen mit dem Scheitern im Mittelpunkt steht.

ruach.jetzt entwickelte für die Veranstaltung eine Werbekampagne. Wie ist es möglich, das Reden über das Scheitern als unterhaltsame und gleichzeitig lehrreiche Abendveranstaltung zu präsentieren? Dabei entstand die Idee, mit dem unrealen Blick aus Kirche auf die Wirklichkeit zu spielen. Faktisch wissen viele innerhalb der Organisation, dass es so einiges innerhalb der Kirchen gibt, was nicht mehr gut läuft. Praktisch wird dies jedoch oft ignoriert und auf die besser laufenden Bereiche verwiesen. Dabei ist allen klar, dass das Neue Platz braucht. Wir greifen für die Werbekampagne diese Paradoxie auf und gestalteten 15 Visuals, die klassische Motivationssprüche mit Bildern von zerstörten Objekten kombiniert. Die Visuals wurden sowohl für Social Media genutzt als auch im Polaroid-Format als Flyer verteilt.

Veranstaltung unter dem Titel fails@church wurden seitdem zweimal in Zürich, einmal in Berlin und einmal während des Livestreams fuereinander.stream durchgeführt.

Fakten

Pressestimmen

Ähnliche Beiträge

  • Christliche Spiritualität im Krankenhaus

    Begleitung der Krankenpfleger:innen während der Ausbildung Christliche Spiritualität ist es, die den Unterschied macht, in einem christlichen Krankenhaus zu arbeiten. Doch was bedeutet das konkret? Und wie kann die christliche Spiritualität von den Mitarbeitenden als bereichernd und tragend erlebt werden? Zusammen mit dem Mutterhaus der Borromäerinnen in Trier begleiten wir dazu seit 2016 die Auszubildenden…

  • grenzenzeigen.de

    Kinderrechte für Kinder kommunizieren Im Zuge der Bekämpfung der Coronapandemie wurde im März 2020 ein erster, deutschlandweiter Lockdown beschlossen. Dadurch wurden die sozialen Kontakte auf ein Minimum reduziert. Für viele Kinder bedeutete dies eine Zentrierung auf die Kernfamilien. Home-Office, Kinderbetreuung, Beschulung, Freizeitgestaltung, Haushaltsbewältigung, Partnerschaft und vieles mehr fand nun auf wenigen Quadratmetern statt. Soziale Netzwerke…

  • wirdwas.fyi

    Junge Erwachsene einen Raum für ihre Ideen geben Junge Erwachsene wurden in den letzten Jahrzehnten nur schwer von kirchlicher Seite wahrgenommen. Spätestens, wenn die jungen Erwachsenen den (Weiter-)Bildungsbereich Schule oder Studium verlassen und nicht unmittelbar eine Familien gründen, gibt es nur wenige bis keine Kontaktflächen zwischen kirchlichen Kompetenzen und ihren Bedürfnissen. Um den entgegenzuwirken, hat…

  • |

    Jessica Hamm

    Evangelische Pfarrerin – analog und digital Als Pfarrerin liebt Jessica Hamm (@kexkruemel) es, von Gott, ihrem Glauben und ihrer Begeisterung zu erzählen – auch digital. Sie nimmt die Menschen gerne mit in ihren Alltag und ihre Gedanken. Auch spirituelle Angebote sind ihr sehr wichtig, wie der Instapulse dienstags um 21 Uhr. Jessica möchte analog wie…

  • Tod, wo ist Dein Sieg?

    Über Sterben, Trauer und Leben ins Gespräch kommen. Es gibt wohl wenig Themen, welche so viele Menschen angehen und über die man gleichzeitig so wenig erfahren möchte, wie den Tod. Vor dieser Herausforderung stehen die meisten Gesprächsangebote rund um das Thema Sterben, Trauer und Tod. Dass diese Themen dennoch wichtig sind, weiß auch die katholische…

  • Nerv mich nicht mit Fakten

    Fakten, Fun und Zahlen über das Christentum Was ist der längste Name in der Bibel? Und wie viel wird in der Bibel geknutscht? Wer redet eigentlich wie viel in der Weihnachtsgeschichte? Und wer war wirklich da, im Stall zu Bethlehem? Warum wünschen wir uns an Silvester einen „guten Rutsch“? Das Instagram-Projekt „Nerv mich nicht mit…